Analyse von Organotinverbindungen

Die Eurofins Labore für Lebens- und Futtermittelanalytik in Deutschland kombinieren moderne Analysetechniken mit regulatorischem Know-how. So lassen sich Rückstände von Organotinverbindungen in Rohstoffen und Endprodukten gezielt nachweisen und bewerten.

Analysenüberblick

  • Zielgerichtete Analyse wichtiger Organotinverbindungen wie Tributyltin (TBT), Dibutyltin (DBT), Monobutyltin (MBT) und Dioctyltin (DOT)
  • Akkreditierte Prüfmethoden mit hoher Empfindlichkeit und Spezifität
  • Analyse in verschiedenen Matrices: Lebensmittel, Verpackungsmaterialien, Umweltproben und Futtermittel
  • Risikobasiertes Screening zur Bewertung von Migration aus Verpackungen und Kontamination während der Verarbeitung
  • Individuelle Prüfpläne für Routinekontrollen oder Vorfälle
  • Schnelle Bearbeitungszeiten und übersichtliche Ergebnisberichte
  • Beratung zur Einhaltung gesetzlicher Vorgaben und zur Risikobewertung

Weitere Dienstleistungen

  • Migrationsstudien zur Bewertung des Übergangs von Organotinverbindungen aus Verpackungen in Lebensmittel
  • Umweltmonitoring für Rückstände in Wasser, Boden und Luft
  • Toxikologische Bewertungen und Risikoeinschätzungen basierend auf den gemessenen Gehalten
  • Unterstützung bei Produktentwicklung und Verpackungsauswahl zur Minimierung von Kontaminationsrisiken
  • Internationale Probenlogistik und Koordination über mehrere Standorte hinweg für globale Lieferketten

Organotinverbindungen: Vorkommen und potenzielle Risiken

Organotinverbindungen können gesundheitsschädlich sein, wenn sie aus industriellen Anwendungen oder Verpackungen in Lebensmittel übergehen. Tributyltin (TBT) zählt zu den bekanntesten Vertretern. Es wurde früher als Wirkstoff in Antifouling-Schiffsfarben eingesetzt. TBT ist hochgiftig für Wasserorganismen und wirkt hormonell störend. Diese Verbindungen haften stark an festen Materialien und bauen sich in der Umwelt nur langsam ab. Dadurch reichern sie sich unter anderem in Sedimenten und Klärschlamm an. Auch frühere Emissionen können langfristig Gewässer belasten. Die EU hat TBT-haltige Schiffsfarben seit Januar 2003 vollständig verboten. TBT gilt als prioritär gefährlicher Stoff gemäß EU-Wasserrahmenrichtlinie.

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